Die Präsidentin der Asiatischen Infrastrukturinvestitionsbank besucht das Zentrum der islamischen Zivilisation in Usbekistan

Delegation im ZIZ. Foto: Pressedienst des ZIZ

Eine Delegation unter der Leitung der Präsidentin der Asiatischen Infrastrukturinvestitionsbank (AIIB), Zou Jiayi, besuchte das Zentrum der islamischen Zivilisation (ZIZ) in Usbekistan. Dies berichtet die Pressestelle des Zentrums.

Zunächst besichtigte die Delegation die „Halle des Ruhms“, in der durch architektonische und künstlerische Gestaltung die Bilder großer Denker und Staatsmänner, die aus Zentralasien stammen, präsentiert werden. Im Bereich, der der vorislamischen Zeit gewidmet ist, wurden die Kultur des alten Choresmien, Sogdiens und Baktriens, das Erbe der „Avesta“ sowie archäologische Funde gezeigt.

Anschließend wurden die Ausstellung „Karte der Großen Seidenstraße“, die Bereiche „Erste Renaissance“ und „Zweite Renaissance“ sowie die Halle „Neues Usbekistan – Fundament einer neuen Renaissance“ besichtigt, welche die Reformen der letzten Jahre, die Richtungen der internationalen Zusammenarbeit und die Infrastrukturprojekte des Landes darstellt.

„Die präsentierten Ausstellungen sind äußerst informationsreich und besitzen einen großen Bildungswert. Wir haben viele neue Erkenntnisse über Ihre großartige Kultur, reichen Traditionen und wissenschaftliches Erbe gewonnen. Wir haben gesehen, dass Ihre Geschichte und Kultur untrennbar mit Wissenschaft und Wissen verbunden sind. Das hat einen starken Eindruck bei mir hinterlassen, und ich schätze dies sehr hoch ein“, bemerkte Zou Jiayi.

ℹ️ Das Zentrum der islamischen Zivilisation wurde in Taschkent neben dem Komplex Hast-Imam errichtet. Das Gebäude ist im Stil mittelalterlicher Architekturdenkmäler ausgeführt, mit vier Portalen von jeweils 34 Metern Höhe und einer zentralen Kuppel von 65 Metern. Hier sind ein Koran-Saal, ein Konferenzsaal mit 460 Plätzen und ein Museum eingerichtet, dessen Ausstellungen die gesamte Geschichte Usbekistans abdecken – von vorislamischen Zeiten bis zur Gegenwart. Das ZIZ soll zu einer Plattform für das Studium des Erbes der Vorfahren und dessen aktuelle Interpretation in Zusammenarbeit mit der Internationalen Islamischen Akademie Usbekistans sowie mit wissenschaftlich-aufklärerischen Zentren auf der ganzen Welt werden. Die Eröffnung des Zentrums ist für das Frühjahr 2026 geplant.