Kirgisistan ratifiziert 50-Millionen-Dollar-Kredit des Saudi-Entwicklungsfonds für Schulbau

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Der Präsident Kirgisistans, Sadyr Schaparow, hat ein Gesetz zur Ratifizierung eines Kreditabkommens mit dem Saudi-Entwicklungsfonds (SFD) in Höhe von 50 Millionen US-Dollar unterzeichnet. Die Mittel sind für den Bau von staatlichen Schulen vorgesehen, teilt der Pressedienst des Staatsoberhauptes mit.

Das Gesetz wurde am 29. Januar 2026 vom Zhogorku Kenesh (Parlament) Kirgisistans verabschiedet. Das Abkommen selbst wurde am 9. Oktober 2025 in Bischkek unterzeichnet.

Gemäß dem Dokument wird der Kredit in Höhe von 187,5 Millionen Saudi-Riyal gewährt, was 50 Millionen US-Dollar entspricht. Die Mittel werden in US-Dollar für einen Zeitraum von 25 Jahren, einschließlich einer fünfjährigen tilgungsfreien Zeit, zu einem Zinssatz von 1,5 % p. a. bereitgestellt.

Mit diesen Mitteln sollen fünf neue allgemeinbildende Schulen in Bischkek und sieben zusätzliche Unterrichtsgebäude für bestehende Schulen der Hauptstadt gebaut werden. Zwei weitere neue Schulen entstehen in dem Gebiet Tschüi. Die geplante Kapazität der neuen Bildungseinrichtungen liegt zwischen 150 und 1000 Schülerplätzen.

Im Sommer 2025 teilte das Bildungsministerium Kirgisistans mit, dass in den Schulen des Landes 163.000 Plätze fehlen. In der Republik gibt es über anderthalb Millionen Schüler und 2153 allgemeinbildende Einrichtungen. Es müssen noch 223 Schulen unterschiedlicher Kapazität gebaut werden.