Die Islamische Entwicklungsbank stellt Usbekistan über 160 Millionen US-Dollar für Straßen- und Schulbauprojekte bereit

Foto von der Website der UzA

Die Islamische Entwicklungsbank (IsDB) und die usbekische Regierung haben zwei Vereinbarungen unterzeichnet, durch die die internationale Finanzorganisation der zentralasiatischen Republik 70 Millionen US-Dollar für die Sanierung von Autobahnen und über 94 Millionen US-Dollar für den Bau und die Ausstattung von Schulen bereitstellen wird. Dies berichtet die Pressestelle der IsDB.

Es wird präzisiert, dass die entsprechenden Dokumente in Al-Ula (Saudi-Arabien) im Rahmen der 2. Konferenz der Schwellenländer unterzeichnet wurden. Die Vereinbarungen wurden vom Präsidenten der IsDB, Muhammad Al-Jasser, und dem usbekischen Vizepremierminister und Minister für Wirtschaft und Finanzen, Jamshid Kuchkarov, beglaubigt.

Die Seiten führten auch Verhandlungen und erörterten die Ausweitung der Zusammenarbeit zwischen der Finanzinstitution und der Republik. Besondere Aufmerksamkeit wurde der Beschleunigung der Umsetzung von Initiativen gewidmet, die auf eine nachhaltige Entwicklung Usbekistans abzielen.

Eine der Vereinbarungen regelt die Durchführung eines Projekts zur Modernisierung von Straßen in der Region Jizzakh. In der ersten Phase wird die Bank 70 Millionen US-Dollar aus einem Gesamtfinanzierungsvolumen von 192 Millionen US-Dollar bereitstellen. Mit diesen Mitteln wird die Straße Dashtabad – Zaamin – Bahmal – Gallaorol saniert. Den Plänen zufolge werden Fachleute 143 Kilometer der Hauptfahrbahn reparieren und 30 km Straßen in ländlichen Gebieten wiederherstellen.

Das Projekt soll Verkehrsstaus beseitigen und die Sicherheit für die 200.000 Menschen, die in diesem Gebiet leben, erhöhen. Darüber hinaus wird die Modernisierung der Zufahrtsstraße zum internationalen Korridor M39 den Zugang zu Märkten und sozialen Dienstleistungen verbessern und das wirtschaftliche und touristische Potenzial der Region erschließen.

Über die Initiative zum Bau und zur Sanierung von Schulen wurde bereits vor einem Jahr berichtet. Nun haben die IsDB und Usbekistan die Umsetzung der ersten Phase des Projekts festgelegt, im Rahmen derer die Bank 94,06 Millionen US-Dollar von insgesamt 160,25 Millionen US-Dollar bereitstellen wird.

Vorgesehen sind der Bau und die Ausstattung von 58 neuen Schulen sowie zusätzlich 2.431 Unterrichtsräumen in der gesamten Republik. Dadurch werden etwa 73.000 Kinder unter komfortablen Bedingungen lernen können. Darüber hinaus werden im Rahmen der Initiative Schulungen für mehr als 36.000 Lehrkräfte und Mitarbeiter des Verwaltungspersonals von Bildungseinrichtungen organisiert.

Bei der Unterzeichnungszeremonie der Vereinbarungen bekräftigte der Präsident der IsDB, Muhammad Al-Jasser, das Engagement der Bank, Usbekistan durch eine ergebnisorientierte Partnerschaft zu unterstützen. Jamshid Kuchkarov seinerseits betonte die Bedeutung kontinuierlicher Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur und das Humankapital, um eine langfristige und nachhaltige Entwicklung zu gewährleisten.