Eine Delegation des größten russischen staatlichen Unternehmens im Bereich der Atomenergie, Rosatom, unter der Leitung von Generaldirektor Alexey Likhachev, besuchte das Zentrum für islamische Zivilisation in Usbekistan. Darüber berichtet der Pressedienst des ZIZI.
Die Gäste informierten sich über die Museumsräume, die die vorislamische Periode sowie die Epochen der Ersten und Zweiten Renaissance widerspiegeln, und lobten das technische Niveau des Museums, insbesondere die 3D-Rekonstruktionen und Multimedia-Demonstrationen.
Likhachev charakterisierte das Zentrum für islamische Zivilisation als „einen fundamentalen Komplex, in dem das historische Erbe, die Kultur und die Wissenschaft Usbekistans auf hohem Niveau präsentiert werden“.
„Die Interaktivität, die Möglichkeit zur eigenständigen Recherche und das kognitive Interesse machen das Zentrum besonders attraktiv für die Jugend. Elemente wie die Erstellung eines virtuellen Porträts in Nationaltracht finden bei jungen Besuchern lebhaftes Interesse. Heute demonstriert Usbekistan eine Politik der Innovation und Offenheit und formt eine Generation, die auf Wissen, modernes Denken und aufrichtige Liebe zu ihrem Land ausgerichtet ist“, betonte der Leiter von Rosatom.
ℹ️ Das Zentrum für Islamische Zivilisation entsteht neben dem Hast-Imam-Komplex. Das Gebäude des Zentrums wurde im Stil antiker Baudenkmäler errichtet – mit vier Portalen von je 34 Metern Höhe und einer zentralen Kuppel von 65 Metern. Vorgesehen sind hier ein Koran-Saal, ein Konferenzsaal mit 460 Plätzen sowie ein Museum, dessen Ausstellungen die gesamte Geschichte Usbekistans – von vorislamischer Zeit bis in die Gegenwart – umfassen. Das Zentrum soll zu einer Plattform für die Erforschung des Erbes der Vorfahren und dessen zeitgemäße Interpretation werden, in Zusammenarbeit mit der Islamischen Internationalen Akademie Usbekistans und einschlägigen wissenschaftlich-pädagogischen Zentren aus aller Welt.Die Eröffnung des Zentrums ist für das Frühjahr 2026 geplant.



